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NDIS

Abkürzung für "Network Driver Interface Specification" • Praktisch alle Windows - und OS/2 -Systeme benutzen Treiber für Netzwerkkarten, die nach dieser (von Microsoft und 3Com gemeinsam entwickelten) Spezifikation geschrieben sind.
Wie andere Standards im Netzwerkbereich soll NDIS das Zusammenspiel einzelner Hard- und Softwarekomponenten verschiedener Hersteller ermöglichen. Den Grundstein bildet das OSI -Referenzmodell der International Standards Organization (ISO), das bereits 1977 entstand. Es basiert wiederum auf dem 1969 entwickelten vierschichtigen Modell des amerikanischen Verteidigungsministeriums (DoD-Modell).
Das OSI-Modell beinhaltet sieben Schichten der Datenkommunikation, die systematisch aufeinander aufbauen. Eine Schicht benutzt dabei nur Dienste des unter ihr liegenden Layers und erweitert die Dienste für die darüber liegenden Schichten durch eigene Funktionen. Die beiden untersten Ebenen in der Hierarchie der sieben Schichten bilden im wesentlichen die Funktionen der Netzwerktechnologien ab: Schicht 1 - Physical Layer oder Bitübertragungsschicht - ist die einzige Ebene, die direkten Kontakt zum Übertragungsmedium hat. Sie ist für die elektrische, optische und mechanische Anbindung an das Netz zuständig und definiert die physikalische Topologie, also die Struktur des Netzes. Schicht 2 - Data Link Layer oder Sicherungsschicht - ist wiederum in zwei Teile unterteilt, Medium Access Control (MAC ) und Logical Link Control (LLC ). Sie beschreibt die Übertragung von Bitsequenzen, sogenannten Frames oder Rahmen, sowie das Zugriffsverfahren aufs Netzwerk und die logische Topologie.
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Permanenter Link NDIS - Änderungsdatum 2019-12-23 - Erstellungsdatum 2019-12-23


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