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Glossar Kochkunst / Thema

Brie

(Käses) Der Weichkäse aus der Ortschaft Brie (zwischen Marne und Seine), zählt zweifellos zu den Doyens der europäischen Käsekultur. 1217 bereits findet sich eine Eintragung der edlen Käsesorte in den Registern des Hofes der Champagne. Seinen Ruf verdankt der sahnige Brie keineswegs - wie man meinen könnte - jenem unverwechselbaren weißen Schimmelrasen, mit dem man ihn heute kennt und schätzt. Bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts war Brie vermutlich ein zumeist im bäuerlichen Kleinbetrieb hergestellter Rotschmierkäse. Der Brie wird in Tortenform aus Kuhmilch hergestellt, wobei in den bäuerlichen Betrieben die Verwendung von Rohmilch dominiert, während die Molkereien für gewöhnlich pasteurisierte Milch verwenden. Die Herstellung gleicht in ihren Grundzügen jener des Camembert. Berühmte Briesorten sind der Brie de Coulommiers, der Brie de Melun und vor allem der Brie de Meaux, der als größtes aller Brie-Formate auch der längsten Reifungsdauer bedarf und erst verzehrt werden sollte, wenn er fast „fließt”.

Permanenter Link Brie - Erstellungsdatum 2020-07-12


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